Holzreparatur bei niedrigen Temperaturen: 3 Tipps von Experten

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Donnerstag
11
November

Die Uhr ist wieder auf Winterzeit umgestellt, die Tage werden kürzer und die Temperaturen sinken. Mit anderen Worten: Der Winter kommt! Das bedeutet auch, dass wir wieder mit Wintergefahren konfrontiert werden, die unsere Holzreparaturen beeinträchtigen können. Wie geht Ihr damit um? Wir möchten Euch drei praktische Tipps mit auf den Weg geben.

1. HOLZREPARATURPRODUKTE BEI ZIMMERTEMPERATUR LAGERN

Bei niedrigen Temperaturen werden Holzreparaturprodukte steif, was das Mischen erheblich erschwert. Dies kann dazu führen, dass man geneigt ist, schneller – und damit zu früh – aufzuhören zu mischen. Ein großes Risiko, denn ein unvollständig angemischtes Produkt härtet nicht vollständig aus und kann daher nicht zu einer dauerhaften Reparatur führen. Lagert die Produkte daher bei Zimmertemperatur oder, falls dies nicht möglich ist, auf jeden Fall aber in einem Raum, der wärmer ist als die Arbeitsumgebung. Auf diese Weise bleiben die Reparaturprodukte leicht zu mischen.

2. MESST DIE HOLZFEUCHTE, BEVOR IHR MIT DER ARBEIT BEGINNT

Wenn die Temperatur einer Oberfläche unter der Umgebungstemperatur liegt, kann es zur Kondensation kommen. Als Brillenträger kennt Ihr diesen Effekt, zum Beispiel, wenn Ihr von draußen in ein warmes Haus kommt. Bei der Reparatur von Holz kann Kondensation dazu führen, dass das Holz zu feucht wird, so dass Reparaturprodukte nicht oder kaum auf dem Holz haften. Dieses Risiko ist am frühen Morgen nach einer kalten Nacht besonders groß. Messt daher vor dem Auftragen von DRY FIX® UNI immer den Feuchtigkeitsgehalt des Holzes. Dieser darf maximal 18 % betragen. Liegt der Feuchtigkeitsgehalt über diesem Wert? Verschiebt die Reparaturarbeiten dann auf einen anderen Moment.

3. DIE REPARATUR ABKLEBEN

Je niedriger die Temperatur, desto länger dauert der Aushärtungsprozess. Die Kälte entzieht dem chemischen Prozess Wärme und verlangsamt so den Aushärtungsprozess. Darüber hinaus hat der Wind oft eine verstärkende Wirkung, Unser Rat? Deckt die Reparatur großzügig ab, zum Beispiel mit Luftpolsterfolie. Auf diese Weise schafft Ihr einen isolierten „Raum“, in dem die Luft stillsteht, was eine schnellere Aushärtung gewährleistet. Darüber hinaus empfehlen wir natürlich die Verwendung eines Reparaturprodukts, welches für die Verarbeitung bei niedrigen Temperaturen geeignet ist. Auf diese Weise könnt Ihr Euch immer auf akzeptable Aushärtungszeiten verlassen.